Hochpräzise Dekontamination

Laserreinigung für die chemische und pharmazeutische Industrie

In der chemischen und pharmazeutischen Industrie gelten höchste Anforderungen an Reinheit, Prozesssicherheit und Rückverfolgbarkeit. Rückstände von Wirkstoffen (APIs), Schwermetallen, Polymeren oder chemischen Ablagerungen können die Produktqualität beeinträchtigen und unerwünschte Kreuzkontaminationen verursachen. Gleichzeitig müssen Oberflächen so behandelt werden, dass ihre Struktur erhalten bleibt und jeder Schritt lückenlos dokumentiert wird. Die industrielle Reinigung muss sich nahtlos in geltende GMP-Richtlinien integrieren lassen.
Klassische Reinigungsmethoden stoßen hier oft an ihre Grenzen. CIP-Verfahren (Cleaning in Place) verbrauchen viel Wasser, erzeugen komplexes Abwasser und erfordern den Einsatz aggressiver Chemikalien. Hochdruckreinigung birgt das Risiko, Verunreinigungen tief in die Poren zu drücken, während die manuelle Reinigung schwer reproduzierbar ist. Abrasive Strahlverfahren verursachen unzulässige Sekundärverschmutzungen und sind in sterilen Bereichen oft verboten. Die Folgen: längere Stillstandszeiten und ein immenser Validierungsaufwand.
Die Laserreinigung bietet die zukunftsweisende Alternative: präzise, trocken und absolut rückstandsfrei. Der Laser trägt Verunreinigungen selektiv ab, ohne das Trägermaterial (wie z. B. Edelstahl 316L) zu beschädigen – ganz ohne Wasser, Lösungsmittel oder Strahlmittel. Diese Methode garantiert stabile Parameter, reproduzierbare Ergebnisse und eine vollständige Dokumentation (Logfiles, Vorher-Nachher-Bilder). Reduzieren Sie Ihre Stillstandszeiten und erhöhen Sie die Verfügbarkeit Ihrer sensiblen Anlagen.

  • Wirkstoff- und API-Filme
  • Schwermetall- und Chromatablagerungen
  • Hartnäckige Polymer- und Harzrückstände
  • Saure und alkalische Verkrustungen
  • Biofilme und Myzel-Beläge
  • Reaktoren und Mischer aus Edelstahl (316L)
  • Komplexe Rohrleitungen, Ventile und Pumpengehäuse
  • Reinräume und Sterilbereiche
  • Abfüllanlagen und Isolatoren
  • Doppelböden nach Chemieunfällen
  • Selektiv: Mikrometergenauer Abtrag ohne Beschädigung des Grundmaterials
  • Trocken: Kein Spülwasser, keine Lösungsmittelgerüche
  • Effizient: Bis zu 70 % kürzere Stillstandszeiten
  • Validierbar: GMP-konforme Dokumentation und Wischtest-Kompatibilität (Swab-Tests)
  • Sicher: Geschlossenes Absaugsystem mit H-Klasse-Filtern
KriteriumLaserCIP / ChemieHochdruck / WasserManuelle Reinigung
Ohne Abrieb🟢🔴🔴🔴
Ohne Wasser🟢🔴🔴🔴
Präzision🟢🟠🟠🔴
CO₂-Bilanz🟢🔴🟠🔴

🟢 Sehr gut • 🟠 Mittel • 🔴 Nachteilig

Häufig gestellte Fragen (FAQ) - Industrie

Kann die Laserdekontamination in Reinräumen eingesetzt werden?

Ja, absolut. Unser Verfahren ist extrem emissionsarm und vollständig verifizierbar. Entstehende Partikel werden sofort an der Quelle abgesaugt.

Durch lückenlose Aufzeichnung der Laserparameter (Logfiles), Tests vor und nach der Behandlung sowie validierte Protokolle.

Insbesondere Edelstahl (z. B. 316L), Beton, technische Fliesen, Glas und verschiedene beschichtete Metalle.

Nein. Die Rückstände werden in H-Klasse-Filtern gebunden und das Abfallvolumen ist minimal.

Ja, selbst dicke Ablagerungen können selektiv und vollständig entfernt werden – ganz ohne Chemie oder Abrasivstoffe.

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